Sicherheit im Netz

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Glasfaserkabel und Spionage-U-Boote: Wie die NSA die Nervenzentren der Internet-Kommunikation anzapft →

Technisch elegant gelöst, anders kann man’s nicht sagen. Lichtinformationen direkt am Glasfaserkabel abzufangen klingt nach einer ziemlichen Herausforderung, geschafft haben die staatlichen Überwacher es aber wohl trotzdem:

Geheimdienste wie die amerikanische NSA nutzen viele verschiedene Technologien, um Kommunikationsverkehre abzuhören und zu speichern. Neben Kooperation mit Betreibern und dem Hacken von Systemen können sie auch die weltweiten Glasfaserleitungen direkt anzapfen. Das macht die NSA schon seit Mitte der Neunziger – ein Spionage-U-Boot nach 9-11 machte das zur Routine.

Auch hier von mir der Hinweis, dass nur von Ende zu Ende verschlüsselte Kommunikation wirklich sicher ist, sei es Text, Sprache oder Video. Die übermittelten Daten können dann zwar nach wie vor abgefangen, aber nicht ausgewertet werden.