Sicherheit im Netz

Mythen, Fakten und Aktuelles

Unterwegs mit iOS und OS X sicher online gehen mit Cloak

Wer beim Surfen über öffentliche oder kostenlos zur Verfügung gestellte Hotspots auf Nummer sicher gehen möchte, dem bleibt nur die Nutzung eines VPN (Virtual Private Network, virtuelles privates Netzwerk) für die Absicherung sämtlicher Datenverbindungen. Die Einrichtung desselben gestaltet sich aber selbst für erfahrene Nutzer zumeist schwierig genug, dass die Meisten die Hürde für zu groß halten, und lieber einen Kompromiss eingehen, was die Sicherheit unterwegs angeht.

Abhilfe schaffen Anbieter, die einem die Konfiguration und Einrichtung des VPN abnehmen. Dazu zählen unter anderem Cyberghost, Umbrella, VyprVPN oder Ipredator. Die Anbieter unterscheiden sich sowohl im Leistungsumfang als auch im monatlich zur Verfügung stehenden Volumen für den verschlüsselten Datenverkehr und den dafür berechneten Kosten.

Ein Anbieter, den ich hier näher besprechen möchte, ist Cloak*. Cloak hat mich vor allem durch die frustfreie und vollautomatische Absicherung und den niedrigen Preis überzeugt. Man bekommt hier für nur $ 1,99 pro Monat bereits 5 GB an Traffic:

Die Übersicht der Preise von Cloak

Das sollte einem die Sicherheit der eigenen Daten durchaus wert sein.

Die Funktionen sind in allen Tarifen exakt die selben, einzig das monatlich zur Verfügung stehende Volumen ist unterschiedlich. Außerdem kann man den Service für 30 Tage komplett kostenlos und ohne Verpflichtung testen.

Nach der Anmeldung auf getcloak.com* stehen einem die Apps für Mac OS X (10.7 oder neuer) sowie iOS (5.0 oder neuer) zur Verfügung. Nach Installation loggt man sich in die App ein und kann ab diesem Zeitpunkt seinen gesamten Internetverkehr durch das VPN von Cloak leiten lassen. Dies hat mehrere Vorteile:

  • man kann wählen, über welchen Endpunkt man ins Netz gehen will. Hier hat man die Wahl aus mehreren Ländern (momentan USA, England, Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland und Japan), was eine Auswirkung auf die Verfügbarkeit von Inhalten (Hulu, Netflix, YouTube) und die Übertragungsgeschwindigkeit hat. Wählt man einen Server in den USA hat man z. B. vollen Zugriff auf Hulu und Netflix.
  • sämtliche Daten, die ins Internet übertragen werden, werden vor dem Versand verschlüsselt und somit gesichert übertragen. Die Daten verlassen den gewählten Endpunkt natürlich ohne Verschlüsselung, aber der Weg vom Rechner oder iOS-Gerät zum Endpunkt ist abgesichert. So kann man sich auch bei Starbucks und Co. zurücklehnen und das angebotene WLAN nutzen, ohne sich Sorgen über die Sicherheit oder den Verbleib der eigenen Daten zu machen.
  • die Funktion OverCloak bietet zusätzliche Sicherheit, indem sie sämtlichen Netzwerkverkehr in Netzen, denen man nicht vertraut, komplett stoppt, bis das VPN aufgebaut ist. So geht kein Bit umverschlüsselt ins Netz.
  • über eine Liste von Netzwerken, denen man vertraut (also z. B. das eigene, WPA2-gesicherte WLAN zu Hause), kann man Cloak mitteilen, in welchen Netzen die Verschlüsselung nicht automatisch aktiviert werden soll. So spart man sich den bei Cloak monatlich zur Verfügung stehenden Traffic für die Situationen auf, in denen man ihn tatsächlich braucht.

Für iOS (iPhone/iPad) gibt es eine eigene App von Cloak, die man aber nur für die einmalige Installation des VPN im System benötigt. Man loggt sich in die App ein und folgt dem Installations-Wizard, welcher einen Schritt für Schritt durch die Installation des VPN führt. Danach kann man in den Einstellungen von iOS festlegen, über welchen Endpunkt man online gehen will, und das VPN von dort auch aktivieren:

iPhone-Einstellungen für Cloak

Auf dem iPad sieht das Ganze natürlich sehr ähnlich aus:

iPad-Einstellungen für Cloak

Insgesamt kann man so sehr einfach und gegen ziemlich wenig Geld einen wichtigen Punkt des mobilen Lebens sehr gut absichern. Ich nutze Cloak* selbst täglich und kann es uneingeschränkt empfehlen.

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