Sicherheit im Netz

Mythen, Fakten und Aktuelles

Motorola Is Listening →

Die Mobiltelefone von Motorola (insbesondere hier das Droid X2) senden unter anderem Benutzernamen und Passwörter der Email-Konten unverschlüsselt an die Server von Motorola. Aber es besteht natürlich kein Grund zur Besorgnis, oder?

If you’re still unsure why I think this is a problem, ask yourself this: if you bought a desktop PC running Windows, then discovered two years later that the hardware manufacturer had installed modified versions of standard Windows software like Outlook Express and Internet Explorer which – without any indication to the user – sent your passwords to, and routed other traffic through servers owned by the PC manufacturer instead of connecting directly to the actual websites and mail servers, would you be OK with it? If not, then why are you when it’s a phone instead of a desktop PC?

Nicht nur, dass die Daten damit bei Motorola liegen und keiner sagen kann wie bzw. ob sie dort gesichert sind, nein, auch die Übertragung der Daten dorthin erfolgt unverschlüsselt. Dann hat wirklich jeder was davon.

Außerdem lässt sich das Telefon auch fernsteuern, da es über eine Hintertür Befehle ausführt, und sich damit das Telefon komplett übernehmen lässt. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis jemand ein Programm entwickelt, das Motorola-Telefone für jeden fernsteuerbar macht.